Rückblick: Antifa-Demo gegen das 10-jährige Bestehen der KAL im Jahr 2012

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) demonstrierten über 450 Menschen im Februar 2012 gegen die Aachener Zustände des Naziterrors. Vorangegangen war eine schier endlose Serie faschistischer Angriffe auf diverse linke Einrichtungen, Privatwohnungen und zahllose Angriffe auf Antifaschist*innen und Migrantische Menschen in Aachens Innenstadt und dem weiteren Umfeld. Die Demonstration am 4. Februar 2012 war ein deutliches Zeichen für den Antifaschistischen Widerstand und gab Mut für Antifaschistisch Aktive in der Aachener Region und darüberhinaus. Es wurde deutlich gemacht, dass Aachen sich nicht dem Normalzustand des militanten Faschismus im öffentlichen Raum beugt, dass Antifaschismus Angriff bedeutet und dieser in Zeiten täglicher Angriffe von Rechts umso wichtiger ist und war .

Im Sommer 2012 wurde die KAL durch den Innenminister NRW als „kriminelle Vereinigung“ verboten. Die Neonazis verlagerten ihre Organisation und gründeten „Die Rechte“ unter deren Schutz sie nun Privilegien als Partei genießen. Als „Syndikat 52“ wurde eine direkte Nachfolgegruppe der KAL ins Leben gerufen, die – im Vergleich zur KAL – deutlich weniger Öffentlichkeitsarbeit macht und eher den Fokus auf schleichende Rekrutierung Jugendlicher im Aachener Umland legt. Hier sei auf den Artikel der mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus „Alte KAL-Strukturen im Raum Aachen, Düren und Heinsberg“ von Februar 2017 hingewiesen.

Alle in diesem Artikel verwendeten Bilder kommen von der Anarchistischen Gruppe Freiburg.

Folgend haben wir noch ein wenig Lektüre zusammengetragen, die zwar schon 6 Jahre alt, aber nicht weniger interessant ist:

Nachbericht zur Demo am 4. Februar 2012 von der Antifa-Gruppe QIK, gefolgt von einer Stellungnahme zu den Ereignissen im Vorfeld der Demo (u.a. Buttersäureanschlag und Bombendrohung) sowie einem Demo-Bericht + Ausblick den wir bei der Antifa Düren gefunden haben.

Erfolgreiche Antifa-Demo in Aachen!

Am 4.Februar 2012 fand in Aachen eine Demonstration gegen Nazistrukturen und Polizeigewalt statt.
Anlass der Demo war das 10-Jährige Bestehen der Kameradschaft Aachener Land (KAL).
In den letzten Jahren hat sich Aachen zu einer Nazihochburg entwickelt, da den Neonazis hier durch fehlende öffentliche Aufmerksamkeit und Verdrängung der Raum gelassen wird ihre menschenverachtende Propaganda zu verbreiten.

Schon im Vorfeld der Demonstration kam es zu faschistischen Aktivitäten. So wurden an mehrere antifaschistische Gruppen E-Mails mit einer Bombendrohung verschickt. Darin wurde mit Sprengstoffanschlägen auf den Gästeblock des Tivoli-Stadions bei dem Spiel TSV Alemannia Aachen – FC St.Pauli sowie auf die Demoroute der antifaschistischen Demonstration gedroht.
In der selben Nacht, vom 2. auf den 3.Februar wurde zudem das
Autonome Zentrum erneut Ziel eines Buttersäureanschlags.
In der darauffolgenden Nacht feierten etwa 100 Neonazis aus ganz Nordrhein-Westfalen in Aachens „Partymeile“, der Pontstraße unter anderem in den Kneipen „Sowiso“ und „Ocean“.
Gegen Mitternacht versuchten etwa 40 Nazis zum Autonomen Zentrum zu gelangen, wurden jedoch am Hauptbahnhof von der Polizei erwartet. Es wurden 19 Nazis festgenommen.
Desweiteren wurde in der Nacht vom 5. auf den 6.Februar das DGB-Gewerkschaftshaus mit Hakenkreuzen und faschistischen Parolen besprüht und Scheiben wurden eingeschlagen.
Vermutlich in der selben Nacht wurden außerdem die Wände einer Aachener Schule die mehrere Neonazis besuchen mit faschistischen Parolen besprüht.
Diese Aktivitäten reihen sich ein in eine lange Tradition faschistische Aktionen in der Aachener Region.

Die Demo
Etwa 450 AntifaschistInnen kamen zu der Demo „Antifaschistische Denken – Handeln – Leben!“ um auf die Zustände in Aachen und der Umgebung aufmerksam zu machen.

Die Polizei versuchte mit absurden Auflagen bereits im Vorhinein die Demo zu behindern. Außerdem unterband sie den Einsatz eines nicht funktionsfähigen Wasserwerfers als Lautsprecherwagen, mit der Begründung es handele sich hierbei um einen „Panzerwagen“.
Bis auf dieses Verbot konnte jedoch die Demo, entgegen den Auflagen, wie von den OrganisatorInnen geplant, durchgeführt werden.
Die Demonstration begann am Vorplatz des Autonomen Zentrums (AZ) und führte zu Beginn zur Polizeiwache „Im Mariental“.
Dort wurde ein Redebeitrag zur polizeilichen Repression in Aachen gehalten.
Einen weiteren Redebeitrag gab es am Elisenbrunnen zur sogenannten Extremismustheorie.
Kurze Zeit später kam die Demo am Aachener Bushof an, wo aus einer Kneipe namens „Hopfenstube“ zwei vermummte Neonazis heraustraten und versuchten die AntifaschistInnen abzufotografieren. Dieser Versuch wurde mit Böllerwürfen beantwortet. Die Reaktion der Polizei äußerte sich durch mehrfaches Hinweisen auf „Auswertung des Kameramaterials“ und Androhung anschließender Festnahmen.
Nach diesem Zwischenfall zog die Demo weitestgehend störungsfrei weiter, bis zu ihrem Endpunkt am Autonomen Zentrum.

Nach Versammlungsauflösung bewegten sich einige PolizistInnen auf den Vorplatz des Autonomen Zentrums, wo sie versuchten eine Kette zu bilden, um DemonstrationsteilnehmerInnen den Zutritt zu dem Gebäude zu verwehren. Diese wurde jedoch durch entschlossenes Auftreten durchbrochen.

Infolgedessen kam es zu Böller- und Flaschenwürfen, woraufhin sich ein Teil der Polizei vorerst zurückzog, um sich an anderer Stelle zu sammeln. Von diesem Punkt aus stürmten sie auf die Tür des Autonomen Zentrums zu, obwohl die anwesenden AntifaschistInnen bereits den Rückzug in den Bunker antraten.

Bei diesem Ansturm machte die Polizei massiv von Schlagstöcken Gebrauch, was eine Panik unter den Personen auf dem AZ-Vorplatz auslöste.
Diese Situation war für die Angegriffenen sehr gefährlich, da der Eingangsbereich des AZ sehr klein ist und steile Treppen folgen. Mehrere Personen erlitten Prellungen und Schürfwunden, da sie gegen die Tür geprügelt wurden und die Treppenstufen herunterfielen.
Damit nicht genug; trotz dieser prekären Lage fühlte sich eine Wuppertaler Hundertschaft sich offenbar genötigt, mehrere Behälter Pfefferspray in den geschlossenen Raum zu sprühen, wodurch viele Menschen verletzt wurden.
Da die Menschen sich, wie schon erwähnt, bereits auf dem Rückzug befanden, ist es offensichtlich, dass diese Aktion lediglich einem perfiden Rachebedürfnis der BeamtInnen entsprang.
Nach dem Angriff zogen sich die Polizeikräfte innerhalb von kurzer Zeit vollständig zurück Festgenommen wurde niemand.
Trotz dieser Vorfälle können wir sagen, dass die Demo lautstark und entschlossen durch die Innenstadt zog und erfolgreich war. Vielen Dank an alle die uns trotz klirrender Kälte unterstützt haben!

Liebe Polizei, wir lassen uns nicht unterkriegen – wir kämpfen weiter für ein antifaschistisches Leben!

P.S.: Wir sind nicht in die Luft geflogen. Unsere Neonazis verkrochen sich in Düren-Vettweiß bei Kamerad Laube, um eine Gartenparty zu feiern.

Antifaschistische Aktionsgruppe QiK Aachen, Sonntag 12. Februar 2012

Quelle: qik-ac.blogspot.com

 

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Ausführliche Stellungnahme zu den Ereignissen im Vorfeld der Antifa-Demo

Buttersäureanschlag auf das Autonome Zentrum Aachen und Bombendrohungen gegen die Antifa-Demonstration und das Spiel Alemannia Aachen gegen den FC St. Pauli auf dem Tivoli

Im Vorfeld der antifaschistischen Demonstration am morgigen Samstag den 4. Februar 2012 in Aachen kam es in der vergangenen Nacht zu mehreren gravierenden Vorfällen, die sich nahtlos in eine lange Liste von gewalttätigen Übergriffen und Einschüchterungsversuchen von Seiten neonazistischer Gruppierungen in der Region einreihen. Denn dass die Verantwortlichen für den erneuten Buttersäureanschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) und für die in derselben Nacht versandten Bombendrohungen in der rechtsextremen Szene zu suchen sind, steht für uns völlig außer Frage.

Die per Mail verschickten Bombendrohungen erreichten gestern kurz nach Mitternacht die Postfächer verschiedener antifaschistischer Gruppen in Aachen. Darin bekennt sich eine „White Unity Underground Agency (W.U.U.A.)“ zum Plan, Zitat, „im Gästeblock des Tivoli und auf der geplanten Demonstrationsroute der Antifa Sprengstoff hochgehen zu lassen um möglichst viele dieser Schweine ins Jenseits […] zu befördern.“ Weiterhin heisst es in der Mail, dass diese Pläne nicht als „leere Drohungen“ zu verstehen seien. Vielmehr würden sich die Menschen „in zwei Tagen […] Abends an unsere Mail erinnern und sich fragen, wie man nur so dreist sein kann das alles auch noch vorher anzukündigen.“

Dass diese Drohungen prinzipiell sehr ernst genommen werden müssen ist klar, denn die Gewaltbereitschaft der militanten Neonazi-Szene in der Region hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vor allem die „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen zelebriert und seit 2008 die sogenannten „Trauermärsche“ in Stolberg mitorganisiert, scheut nicht davor zurück, antifaschistisch engagierte Menschen (und solche, die dafür gehalten werden) psychisch und physisch anzugreifen. Und dass hierbei auch nicht vor der Verwendung von Bombenbauutensilien zurückgeschreckt wird, zeigt allein schon die vor anderthalb Jahren vor dem Autonomen Zentrum von (jetzt ehemaligen) Mitgliedern der KAL abgelegte Bombenattrappe, die von Spezialisten des Landeskriminalamtes als so authentisch eingestuft wurde, dass sie kontrolliert gesprengt werden musste.

Immer mehr rückt hierbei auch der Aachener Tivoli, von jeher eines der wichtigsten Rekrutierungsfelder der KAL, in den Fokus der Neonazis. So kam es beispielsweise im Dezember 2011 beim Heimspiel der Alemannia gegen Erzgebirge Aue zu gewaltsamen und organisierten Angriffen auf den Block der sich klar antirassistisch positionierenden Aachen Ultras durch rechtsextreme Hooligans. Die morgen anstehende Partie zwischen dem FC St. Pauli und Alemannia Aachen findet deshalb bereits unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt, die vor dem Hintergrund der jüngsten Bombendrohung noch einmal überdacht und verschärft werden sollten.

Morgen, Samstag, 4. Februar, Aachen: Auf die Straße für ein antifaschistisches Leben!

Eines sollte jedoch völlig klar sein: Wir lassen uns von derartigen Einschüchterungsversuchen neofaschistischer Hohlköpfe nicht davon abhalten, am morgigen Samstag zu demonstrieren und gegen die zunehmende neonazistische Organisierung in Aachen und der Region auf die Straße zu gehen.

Denn Nazis haben weder hier noch sonst irgendwo etwas verloren. Deshalb: Kommt morgen alle nach Aachen!  

Die Demo beginnt planmässig um 18.00 Uhr am AZ.

Quelle: linksunten indymedia, 3. Februar 2012

Antifaschistische Demonstration & Polizeiangriff auf das AZ Aachen

Am 04.02.2012 fand in Aachen eine antifaschistische Demonstration mit über 450 Menschen statt. Anlass war u.a. das 10-jährige Bestehen der „Kameradschaft Aachener Land“, deren Mitglieder immer wieder durch gewalttätige Aktionen gegen Andersdenkende und Migrant_innen auffallen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vertreten und versuchte, einige unsinnige Auflagen, wie etwa das „Verbot, einen schwarzen Block zu bilden“, ohne Erfolg durchzusetzen. Auch der ursprüngliche Lautsprecherwagen wurde von der Polizei „wegen zu starker Panzerung“ nicht genehmigt. Trotzdem konnte sich die Demonstration nach einigen Verzögerungen lautstark in Bewegung setzen. Immer wieder wurde sie jedoch wegen angeblicher Auflagen-Verstöße von der Polizei gestoppt.

In der Innenstadt wurden filmende Neonazis und sich danebenstellende Dorfpolizist_innen mit Pyrotechnik beworfen.

Am AZ Aachen wurden nach Ende der Demo bengalische Feuer und Böller gezündet, sowie einige Flaschen auf die in der Nähe stehenden, behelmten Polizist_innen geworfen. Dies nahm die Einsatzleitung zum Anlass, den Haupteingang des AZ’s zu stürmen und die davorstehenden Menschen hineinzuprügeln. Dabei wurden zahlreiche Menschen durch Schlagstöcke und Pfefferspray verletzt. Auch drei Polizist_innen wurden wohl durch „fremdes“ Pfefferspray leicht verletzt. Festnahmen gab es keine.

Kalte Demo mit heißer Beilage
4. Februar 2012 in Nordrhein-Westfalen und Aachen

Knapp 500 Menschen haben am Samstagabend in der Aachener Innenstadt bei klirrender Kälte gegen neonazistische Umtriebe in der Region demonstriert. Trotz eines massiven Polizeiaufgebotes und der üblichen Repressionsmaßnahmen gelang es, eine kraftvolle Demo durchzuführen und so auf die Probleme aufmerksam zu machen.

-10°C zeigte das Thermometer um 18 Uhr, als sich der Demonstrationszug am Aachener AZ nahe des Hauptbahnhofs aufstellte. Es sollte jedoch noch einige Zeit dauern, bis es losgehen konnte: Dank einiger willkürlicher Maßnahmen der „Ordnungshüter“ konnte der für die Demo eigentlich vorgesehene Lautsprecherwagen nicht bis zum AZ vordringen. So musste zunächst Ersatz beschafft werden, bevor sich der Tross schließlich um 18.45 Uhr in Bewegung setzen konnte. Vom AZ ging es am Hauptbahnhof vorbei in die Innenstadt, wo zahlreiche Passanten teils interessiert, teils verängstigt vom martialischen Auftreten der „Staatsgewalt“ reagierten. Von den Nazis der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), die zuvor noch großmäulig damit gedroht hatten, Sprengstoffattentate auf den Tivoli und auf den Demozug selbst durchführen zu wollen, war zu diesem Zeitpunkt noch nichts zu sehen.

Bereits in Höhe des Bushofs musste der Protestzug jedoch stoppen, als sich einige Nazis vor der Spelunke „Hopfenstube“ versammelten. Nachdem diese mehrere Teilnehmer der Demonstration provozierten, flogen einige Feuerwerkskörper in Richtung der Nazis. Offenbar fühlten sich dadurch einige Provinzpolizisten, die sich zuvor in die Flugbahn des Feuerwerks gestellt hatten, auf den Schlips getreten. Zumindest setzten die „Ordnungshüter“ ihre Helme auf und weigerten sich zunächst, die Demonstration fortzusetzen. Angesichts der zweistelligen Minusgrade ließ die Polizeileitung schließlich Vernunft walten und gab den Weg in Richtung Hansemannplatz frei – ohne es jedoch zu versäumen, weiterhin die üblichen Schikanen durchzuführen.

Nach einer kurzen Zwischenkundgebung am Kaiserplatz ging es gegen 20.30 Uhr über Wilhelmstraße und Normaluhr wieder zurück zum AZ, wo die „Staatsgewalt“ schließlich zum Endschlag ausholte: Bewaffnet mit Schlagstöcken und Pfefferspray versuchten die „Beamten“, ins Gebäude zu kommen – ohne Erfolg. Zahlreiche Verletzte mussten schließlich im AZ behandelt werden, sie hatten vor allem Blessuren durch das Pfefferspray davon getragen. Eine knappe Stunde später zog die Polizei von dannen und die Situation im und um das AZ hatte sich beruhigt.

Alles in allem war die Demo mit 500 Teilnehmern ein voller Erfolg und setzte ein eindrucksvolles Signal, dass antifaschistische Arbeit in der Region und in Aachen selbst möglich und auch bitternötig ist. Der Kommentar eines Antifaschisten zu glotzenden Passanten „Wir sind hier, weil ihr zu faul seid, eure Stadt gegen Nazis zu verteidigen“ brachte es auf den Punkt: Die Nazis der „Kameradschaft Aachener Land“ können nur deshalb relativ ungehindert agieren, weil sie auf lokaler Ebene zu wenig Gegenwehr erfahren. Zumindest sind die derzeit eher losen antifaschistischen Strukturen in der Aachener Region noch deutlich ausbaufähig. Die Demo kann deshalb nur ein erster Schritt sein, diese Strukturen nachhaltig zu festigen und auszuweiten.

Quelle: Antifa Düren, 5. Februar 2012

 

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